Elternschaft bedeutet Abhängigkeit- denn die Liebe eines Kindes ist bedingungslos

IMG_0883Die Verbindung zwischen meinem Vater und mir war wesentlich enger, als es meine Erzählungen über ihn vermuten lassen. Wer schon einmal mit einem Narzissten zusammengelebt hat weiss, wie schwer es ist die Grenze zu ziehen, woran die Beziehung letztendlich scheiterte. Fakt ist allerdings, dass es ein Narzisst immer schaffen wird, dass man die Schuld zu 100% bei sich suchen wird und er wird in seiner Opferrolle aufgehen. Die Beziehung zu meinem Vater war vielmehr eine Abhängigkeit und sie hat mein gesamtes Leben geprägt, positiv wie negativ.

Wenn einen etwas nicht mehr loslässt, wenn etwas oder jemand dein gesamtes Leben bestimmt, dein Denken und deine Handlungen beeinflusst ohne präsent zu sein, dann kannst du davon ausgehen, dass du sehr tief in einer Abhängigkeit steckst. Mein Vater ist nun seit 3 Jahren nicht mehr am Leben, aber es vergeht kaum ein Tag an dem ich nicht an ihn denke. Und das wäre ein total schöner Satz, wenn mein Vater nicht der Grund wäre, weshalb ich mich selbst und meine Leben, meine Beziehungen und Gefühle wieder und wieder sabotiere. 

Nun ist es so: Als meine Mutter meinem Vater die freudige Nachricht meiner Entstehung überbrachte blieb der Applaus aus. Das könnte zum einen daran gelegen haben, dass er wenige Monate zuvor unter enormen Alkoholeinflusses einen Seitensprung zu verschulden hatte aus dem ein Kind entstand. Zum anderen lag es aber auch daran, dass mein Vater nicht gerne die zweite Geige spielen wollte. Der Gedanke, meine Mutter an ein Kind zu verlieren lies ihn verrückte Dinge tun. So verrückt, dass meine Mutter im Nachhinein nur noch mit der flachen Hand nach ihrer Stirn tasten kann und sich fragt warum sie ihm nicht schon damals den Ausgang gezeigt hat. Ich will nicht gross drumherum reden, er stellte sie vor die Wahl: Das Kind oder ich bringe mich um. 

Wenn auch eng an diesen schwierigen Menschen gebunden war die Mutterliebe in diesem Fall schon zu gross und der Narzisst natürlich gezwungen zuzugeben, dass er sich selbst nie etwas antuen würde. Kann er nicht, dafür liebt er sich zu sehr, aber das ist eine andere Geschichte. Ich durfte also diese zwei Menschen zu Eltern machen. Zwei Menschen, die verschiedener nicht sein könnten und die nichts miteinander Verband ausser mir.  Perfekte Voraussetzungen für eine Hochzeit. Ich war zum Zeitpunkt der Vermählung ein Jahr alt, erinnere mich an nichts und vermutlich ist das auch das Beste. 

Und wenn wir an dieser Stelle der Geschichte mal kurz zurück Blicken und ganz ehrlich sind, dann kann man sagen, dass meine Mama meinen Papa sehr gut unter Kontrolle hatte. Wesentlich besser als alles, was danach kam. Und trotzdem- nichts ist Gefährlicher als ein Narzisst. Korrigiere, doch, ein wütender Narzisst. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle ob der Narzisst auf sich oder andere wütend ist. Gefährlich ist die Wut, die nicht leise anflammt und schnell wieder abebbt. Nein, mein Vater war der Inbegriff von Wut, Zerstörung, eisiger Stille und absichtlicher Vernachlässigung.

Meine Eltern haben sich getrennt, da war ich gerade 5 Jahre alt. Und nicht meine Eltern haben sich getrennt, sondern meine Mutter hat meinen Vater verlassen. Das ist ein kleines, aber wichtiges Detail im Leben eines Narzissten. Denn für meinen Vater war es auch nach der Trennung noch lange Thema, dass er sie abserviert hat und nicht umgekehrt. Da die Rückführung und der „Sex mit der Ex“ aber nicht so richtig klappen wollte, musste er zu anderen Mitteln greifen. Dass er mir damit auch ein Stück Herzchen brechen würde, dass spielte für ihn niemals eine grosse Rolle. Das eigene Ego galt es zu befriedigen. Um jeden Preis.

Und so kam es, dass eine fünfjährige Sandy  mit Mama und Papa gemeinsam in den Urlaub fliegen sollte und ihr erst am Flugplatz, gefühlt 2m vorm betreten des Flugzeuges offenbart wurde das die zwei Damen im Gepäck meines Vaters nicht etwa Zufallsbekanntschaften waren, sondern er das Ticket meiner Mutter auf den Namen seiner neuen Freundin umgebucht hatte und sie sogar ihre Schwester im Gepäck hatte. Überraschung geglückt. In dem Nachfolgenden Urlaub mit meinem Vater, besagter Neuen und Schwester, die ich immerhin schon länger kannte, war ich das typische Kind, das man im Miniclub findet und das da nicht rein passt. Ich fand den doof. Ich wollte Zeit mit meinem Papa und das mir jemand erklärt wo zum Henker eigentlich Mama ist. Stattdessen wurde ich mit Obst aus Sangriaeimern gefüttert, bekam Pommes en Maß und abends begleiteten mich „Die Ärzte“ mit ihrem Schlaflied in den Schlaf. Letzteres hinterließ Spuren.

Ach was sage ich, all das hinterließ Spuren. Das komplette Verhalten meines Vaters mir gegenüber, anderen gegenüber. All das hinterließ Spuren, Narben und viele Tränen. Mein Mann ist der friedlichste Mensch den ich kenne und doch zucke ich zusammen wenn er im Streit einen Schritt auf mich zu macht. Und doch rechne ich jeden Moment damit das Schränke mit einem Baseballschläger eingeschlagen werden, Wohnzimmer verwüstet werden oder Löcher in Wände geboxt werden. Fliegende Tassen, zerschlagene Teller, Türen aus den Angeln gerissen- traurige Erinnerungen meiner Kindheit. Und Blut, immer und überall Blut. Nur der Bluter, der war nicht immer der Selbe.

Als er das Erste mal in meinem beisein eine Frau geschlagen hat war ich sieben Jahre alt. Ich erinnere mich wie heute daran, dass knirschende Geräusch als seine Faust ungebremst in ihr Gesicht traf, der stumpfe Schrei, mehr wie ein Stöhnen. Und dann war da Blut. Auf dem Boden, der Wand, den Klamotten. Es war überall. Und mein Vater, vor Ihr, in Tränen aufgelöst. Denn das konnte er schon immer gut, einem das Gefühl geben selbst Schuld zu sein. Nicht nur an dem, was er mit einem machte sondern an allem. Die Last der Welt auf jedermanns Schultern, nur nicht auf seinem, denn er war vollkommen. 

Immer und damit meine ich wirklich immer spielte dabei Alkohol oder sonstige Suchtmittel eine Rolle. Ich war die, die ihren Vater nach Hause bringen musste, wenn er das mit dem Laufen nicht mehr ganz so einwandfrei auf die Reihe bekam. Ich war die, mit dem Vater, der auf der Party die Longpapes auspackte und den Minderjährigen den Joint reichte. Ich war die mit dem Dealer als Papa, der mit dem besten Gras der Stadt. Ich war aber auch die Tochter, die als Spiesser bezeichnet wurde, weil sie nicht mit kiffen wollte und die uncoole, weil sie immer und immer wieder darum bat, dass er es doch lassen solle. Denn ich hatte doch in schönes Leben und das hatte ich doch nur Zwecks des Nebenverdienstes. 

Es war natürlich nicht seine Schuld, dass er nicht nur konsumierte, anbaute, sondern auch verkaufte. Das musste er tun, denn er musste ja Unterhalt für zwei Kinder zahlen und wollte mir trotzdem etwas bieten. Und die geldgierigen Mütter zwangen ihn schliesslich dazu, sonst hätten wir ja keine Chance auf den Luxus von Essen gehen und Fernreisen. Und das tat er so gerne, ein Leben führen, dass weit über seinen Verhältnissen lag. Motorrad fahren, nach Asien reisen, Partys und „sich auch mal was gönnen“, alles unter dem Deckmantel es nur für mich zu tun. Wie konnte ich mir da ein Urteil erlauben. 

Ein Satz, der sich mir ins Gedächtnis brannte war „Ist es dir nicht lieber wenn ich kiffe?“ Denn er wusste genau wie aggressiv ihn Alkohol machte, unter THC war doch alles so leicht und so lustig. Erst heute weiss ich, dass die lustigen Spieleabende und die Lachflashs bei jedem Film ein Produkt seines Konsums und niemals einfach nur Spass waren. Und die Geheimnisse. Die verbanden uns. Denn Mama erzählen, dass sollte ich natürlich nie. Der Druck auf mir war unendlich, immer gefangen zwischen Loyalität und Verzweiflung. Denn so fangen sie dich, die Narzissten, so machen sie dich abhängig, du wirst, ohne es zu wollen zum Komplizen und stellst dich selbst in Frage, niemals aber den Narzissten. 

Bis zu meinem 16. Lebensjahr war ich gefangen in dieser Abhängigkeit. Nicht fähig mich von ihm zu befreien und nicht willens mich von Ihm zu lösen. Er war mein Papa und ich liebte ihn mit jeder Faser meines Körpers. Erst als ich es war, die seine Wut auf sich zog, die seine eiskalte Berechnung und seine gezielte Vernachlässigung zu spüren bekam schaffte ich den Sprung aus dieser zutiefst toxischen Beziehung. Um mich nur wenige Jahre später zurück in diese zu begeben. Aber ich will nicht vorgreifen.

Mein ganzes Leben lang hatte ich gelernt ihm seinen Willen zu lassen um nicht ins Zielfeuer seiner Emotionen zu geraten. Angefangen bei Kleinigkeiten wie Kartenspielen, denn ein Narzisst kann nicht verlieren. Ich hatte schon als Kind gelernt mich selbst so zu manipulieren um ihm die größtmögliche Gewinnchance zu überlassen und dann aufzuhören, wenn er auf dem Höhepunkt seiner Siegersträhne angelangt war. Denn dann war das leben schön, die Laune gut und ich das Goldkind, dass ich immer sein wollte. An dem Tag an dem das Blatt sich wendete reichte ein kleiner Auslöser um das ganze Konstrukt aus Lügen und zurückstecken zum Einbruch zu bringen. Der Tag, an dem ich nicht ihm recht gab. Der Tag an dem ich mich auf die Seite der neuen Frau stellte und ihm die Stirn bot. Denn auch das war eine Sache, die er mit Vorliebe gegen jeden benutzte. Er zog mich in jede Streitigkeit systematisch mit rein, zwang mich Partei zu ergreifen und sein gegenüber nicht nur seiner Wut auszusetzen sondern auch den grossen, traurigen Augen seiner Tochter. Vernichtend.

Doch diesmal sollte es anders sein. Ich war nicht auf seiner Seite, ich war nicht länger sein Druckmittel. Noch am selben Tag lies er mich von meiner Mutter abholen. Das dauerfolgende Papa Wochenende verbachte ich nicht bei ihm. Kein Anruf, keine Nachricht, bis heute hat er meine Mutter zu fragen ob ich mich überhaupt auf den Weg gemacht habe oder ob ich irgendwo in dem Waldstück, durch das ich jedesmal laufen musste, lag. Diese Tatsache, nämlich das sein Stolz Größer war als mein Wohlergehen und die Nachricht Sonntags, das ich doch bitte meinen Haustürschlüssel per Post schicken sollte hat mir den Absprung ermöglicht. Ich war Frei!

Drei Jahre lang schaffte ich den Abstand zu wahren, trotz das er die Opferrolle so perfekt spielte, dass mich immer wieder Stimmen erreichten die mir grosse Vorwürfe machten. Drei Jahre lang in denen es mir Psychisch nicht besser gehen konnte. Als ich in Ausbildung finanziell an meine Grenzen kam und darum bat, den vollen Unterhalt zu zahlen wies er mich darauf hin, dass ich ihn ja verklagen könnte. Konnte ich nicht, also jobbte ich mich durch diese Zeit, ich bewies mir wie stark ich bin, was ich alles schaffen kann. Alles! Ich. Kann. Alles. Schaffen!

Und dann wurde ein Baby geboren. Mein kleiner Bruder erblickte am 01. Mai das Licht der Welt und noch am selben Tag stieg ich in einen Zug und Begrüßte das neue Leben. Und auch meinen Vater zurück in meinem. Mit viel Tränen und versprechen, mit lieben Worten und Gesäusel schaffte er es mich zurück in seinen Bann zu ziehen und viel zu lange blieb ich wieder dort gefangen. Denn diese Beziehung war mehr als einseitig. Mit dem neuen Kind in seinem Leben schienen die alten keinen Platz mehr zu haben. Auch wenn der Narzisst in ihm nichts mehr liebte als sich selbst, so waren seine Kinder doch immer auch eine Priorität, wenn auch nicht die oberste. Die darauf folgenden Jahre waren so harmonisch wie sie nur sein konnten, der Kontakt sporadisch.

Das ich von einem Narzissten kein Verständnis für meine Probleme und Sorgen, Wünsche und Ziele erwarten konnte, so tief ging mein Verständnis für das schwerwiegend psychische Problem, dass mein Vater hatte lange nicht. Der Wunsch, mich von meinem Stiefvater adoptieren zu lassen war da und stark, die Adoption schon zu laufen gebracht noch bevor die Versöhnung auch nur im Raum stand. Und wieder aller Erwartungen war mein Papa ruhig. Fast gleichgültig unterschrieb er alle Papiere. „Blut ist dicker als Wasser, du bleibst mein Kind, das ändert nichts“ ein Mantra das sich in meinen Kopf brannte. Ich war erleichtert beide Männer so einfach in meinem Leben integriert zu haben. Denkste Puppe!

Ein Narzisst liebt die grosse Bühne. Schwer von sich überzeugt kann er auch Jahre warten um das perfekte Set Up für die Entladung seiner Wut zu finden. Das dieses Set Up ausgerechnet meine Hochzeit sein würde hatte ich, zu meinem heutigen Ärger, nichtmal ansatzweise in betracht gezogen. Dazu muss man wissen, dass unser Budget eher winzig war, die Feier dafür umso Größer. Finanzielle Hilfe kam rein aus dem Geldbeutel meines Adoptivvaters. Meine Mutter, mein Dad und mein Mann haben sich gemeinsam ein Bein ausgerissen um uns den schönsten Tag überhaupt zu bereiten. Während unser Junggesellenabschied von einem anderen Narzissten sabotiert wurde und nicht in bester Erinnerung bleibt, sollte dieser Tag jeden anderen Tag in unserem Leben ausstechen. Jedes Detail sass, von Hilfe keine Spur. 

Am Tag der Trauung inszenierte ich, um es bloss jedem recht zu machen, ein regelrechtes Bäumchen Wechsel dich spiel, denn jeder durfte mich einen Schritt näher zu dem Mann meines Lebens bringen. Meine Großväter, denen es bislang vergönnt war eine Braut an den Altar zu bringen. Mein Vater, der mich an meinen Dad übergab. Dieser wiederum legte meine Hände in die meiner Mutter welche mich mit Stolz und Tränen in die liebevollen Arme meines besten Freundes und bald dann auch angetrauten Ehemannes reichte. Ich war selig. Es war so schön. Auf der darauffolgenden Feier war ich wie im Rausch. Ich war das Glück und hielt unsere Dankesrede überschwänglich und voller liebe. Liebe für alle Beteiligten wohlgemerkt. 

Und hier nahm das Drama seinen Lauf. Denn mein Vater war nicht der Hauptakteur meiner Rede. Schlimmer noch, kündigte ich an, dass mein Dad ebenfalls eine Rede halten würde. Das war zu viel für das empfindliche Ego des Narzissten und er beschloss diese Bühne zu nutzen um sich für alles zu rächen, was ich ihm bis dato angetan hatte. Und so sabotierte er nicht nur die Rede meines Dads, in der er schweren Schrittes durch die Halle stapfte und mit dem massiven Ring seiner Hand immer und immer wieder and Geländer schlug, er versäumte auch nicht mir mitzuteilen das er selten auf so einer schlechten Feier gewesen war und falls er gleich weg wäre, könne ich mir das selbst zu schreiben. 

Es kam wie es kommen musste. Doch womit er wohl nicht rechnete war, dass seine Tochter nicht auf Knien um Vergebung bettelte sondern vor Wut eine noch voll Flasche Bier aus einem geöffneten Fenster warf und einen Amazonenkampfschrei ausstiess. Da war er der Moment, der Moment der Loslösung. Und mit der Last die von mir viel strömten alle Gefühle in einem Meer aus Tränen aus mir raus. Da war nur noch Wut, blinder Hass und ein kleiner Funken Verzweiflung, der mich immer wieder fragen lies warum. Warum heute, warum ich, und warum kann es nicht einen einzigen Tag in seinem Leben mal nicht um ihn gehen.

Mit einem erhobenen Mittelfinger gen Gäste und einem „Tschüss ihr Pisser!“ verabschiedete er sich nicht nur von meiner Hochzeit, nein, aus meinem Leben. Und bis zu seinem mysteriösen Tod an dem ein Bolzenschussgerät getarnt als Kugelschreiber, sehr viel Alkohol und ein Streit mit seiner Frau zu einem unglücklichen Ende führen sollten habe ich keinen Ton mehr von ihm gehört. 

In der Nacht seines Todes sollte meine erste Tochter entstehen. Ein, zugegeben noch nicht ganz, alter Mann stirbt, ein neues Leben beginnt. Der Kreislauf des Lebens. Doch auch heute ist mein Vater ein fester Bestandteil meines Lebens. Wie ein Dämon hängt sein Geist in jeder Ecke meines Kopfes. Jeder betrunkene Mann ist mein Vater. Jeder Geruch nach Marihuana bedeutet, dass er um die nächste Ecke nach mir lauert. Jeder Streit mit meinem Mann ist ein Streit mit meinem Vater. Jedes Bier eins zu viel. Und da ist Ekel und Wut, da ist Hass und nicht ausgesprochene Gefühle aus einem ganzen Leben. 

Ob ich jemals ein Leben ohne diese Dämonen führen kann ist fraglich. Wie oft ich meinem Mann mit Scheidung drohe, nur weil er mal ein Bier zu viel hatte oder nicht und ausnahmslos für mich und die Kinder lebt nicht absehbar. Eine Abhängigkeit weit über den Tod hinaus. Und liebe, liebe für diesen Menschen, der mein Leben so nachhaltig belastet hat. Denn eines ist gewiss, die Liebe eines Kindes ist bedingungslos und wem der Beweis dafür gefehlt hat, der kennt nun meine Geschichte. 

 

 

 

2 Comments on “Elternschaft bedeutet Abhängigkeit- denn die Liebe eines Kindes ist bedingungslos

  1. Blut ist dicker als Wasser, das stimmt.
    Das Sprichwort ist nur leider missverstanden, denn eigentlich war es so gemeint, dass das gemeinsam vergossene Blut der Kameraden mehr wiegt als das (Frucht-) Wasser, dass einen mit seinen Eltern verbindet.

    Dir alles Gute!

    Gefällt 1 Person

  2. Es tut mir Leid, dass du mit so einem Vater aufwachsen musstest. Mir ging es ähnlich.
    Mein Erzeuger ist auch narzisst mit dem Hang zu Alkohol und Drogen. Jeder Geburtstag war eine Qual weil ich wusste, er rastet wieder aus und sucht sich ein Opfer. Auch ich werde nie vergessen, wie es geklungen hat als eine mit dicken Ringen geschmückte Faust im Gesicht meiner Tante landete.
    Er hat mich für seine Zwecke instrumentilisiert ohne Rücksicht auf Verluste. Ich werde wohl auch ein Lebenlang viele Situationen mit ihm in Verbindung bringen und zusammen zucken, wo kein Grund mehr besteht. Mir hilft es auch immer darüber zu schreiben, um es aufzuarbeiten.
    Danke du starke Sandy, dass du sowas mit uns teilst.

    Liebste Grüße, mamavielseitig

    Gefällt 1 Person

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